Fotografie • Fotojournalismus

Aktuell

10.02.2018 – Ausstellungsbeteiligung an »Radiale 2018«

Rainer Zerback ist einer von 15 Künstlerinnen und Künstlern aus der Metropolregion Rhein-Neckar, deren Arbeiten im Rahmen der »Radiale – Kunst im Kreis« an vier verschiedenen Ausstellungsorten im Rhein-Neckar-Kreis in einem jeweils ortsspezifischen Ausstellungskonzept präsentiert werden. Zu sehen sein werden Arbeiten der Fotoserie Geopolis und – erstmals – der neuen Serie Places of Interest. Eröffnung ist am 22.04.2018 um 11 Uhr im Schloss Neckarhausen.

Radiale – das soll auf die Bewegung und die Impulse verweisen, mit der die aktuelle Kunstszene in die Gesellschaft der Region hineinzuwirken vermag, und bezeichnet darüber hinaus den regionalen Kreis der Künstlerförderung des Rhein-Neckar-Kreises. Mit »Radiale – Kunst im Kreis« will der Landkreis dem veränderten Profil seiner Kulturarbeit gerecht werden und löst damit nach über 20 Jahren den Titel »Atelier und Künstler« ab.

Es erscheint ein rund 300 Seiten starker Katalog, der beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis zum Preis von 20 Euro erhältlich ist.

Per Rundreise geht es am 06.05.2018 zu allen vier Ausstellungsorten. Mit von der Partie sind neben den Künstlerinnen und Künstlern auch die Kuratorinnen und Kuratoren. An diesem Tag gibt es reichlich und exklusiv Gelegenheit für persönlichen Austausch.

Letzte Chance auf eine Begegnung mit den Akteuren der 1. Radiale besteht am Ende der Ausstellungszeit beim Künstlergespräch am 10.06.2018 um 14 Uhr im Schloss Neckarhausen.

 

30.01.2018 – Website »My Travel Experiences«

Das Projekt My Travel Experiences hat jetzt eine eigene Website. Dort sind Erfahrungen von inzwischen 12 Reisen zu finden.

Die Idee zum Projekt My Travel Experiences kam Rainer Zerback während seiner Reise in Indien 2011. Gestresst von den Menschenmassen, vom engen Zusammenleben und der Distanzlosigkeit der Menschen im Umgang miteinander, suchte er nach fotografischen Mitteln, diese Erfahrung in Bilder umzusetzen. Einfach Wirklichkeit abzufotografieren, funktionierte nicht, die Bilder enthielten nicht das Gewimmel, und sie gaben nicht das innere Empfinden wieder. Letzten Endes wurde es eine heterogene Serie, die mit verschiedenen Stilmitteln arbeitet, aber dennoch das Erleben widerspiegelte. Einerseits versucht die Serie durch extreme Nähe, mithin durch angeschnittene Ausschnitte aus der Wirklichkeit, andererseits durch stakkatohaften Wechsel der Eindrücke und wieder andererseits durch objektives Dokumentieren von Dichte eine Geschichte zu erzählen.

Entscheidend aber war, dass Rainer Zerback aus Indien mit einem Konzept für ein Projekt zurückkam. Näheres zu diesem Konzept findet sich auf der Website in der Rubrik ABOUT.

 

02.01.2018 – Neue Serie »Visiones«

Die GALERIE zeigt die neue Serie Visiones. Eine Vorpremiere dieser Serie mit vier Bildern gab es in der Mannheimer C7-Galerie, dokumentiert unter BIOGRAFIE.

 

03.04.2017 – Neue Bilder der Serie »Contemplationes«

In der GALERIE gibt es neun neue Bilder der Serie Contemplationes. Damit umfasst die Serie nun 53 Bilder.

 

10.05.2015 – My Southwest Experience

Das Projekt My Travel Experiences macht die prägnantesten Eindrücke, das zentrale Empfinden auf einer Reise zum fotografischen Thema. Nach »My India Experience«, »My New York City Experience« und »My Iceland Experience« ist »My Southwest Experience« die vierte Serie innerhalb dieses Projektes.

Wie und was fotografiert man in einer Region, dem amerikanischen Südwesten, die touristisch bis in den letzten Winkel erschlossen, in der jeder Quadratmeter bereits abgelichtet ist und nahezu jeder Ort ein Déjà-vu gesehener Bilder hervorruft? Sind die ultimativen Referenzbilder eines Ansel Adams von Yosemite, eines Edward Weston von Big Sur oder des Grand Canyons von Eliot Porter, die allesamt bereits vor einem Menschenalter entstanden sind, überhaupt zu übertreffen? »My Southwest Experience« zeugt von Besucherströmen, von allgegenwärtigen Handykameras und dem Bemühen, den besuchten Orten neue, dem Klischee entfliehende Bilder abzuringen.

01.02.2015 - Frühjahrsangebot: Taj Mahal (2011)

Analoger Colorprint, Format 44 x 56 cm mit Passepartout im Halbe-Rahmen 70 x 80 cm, signiert: Euro 390

 

Das Bild wiederholt sich Tag für Tag: Schon kurz nach Beginn der Öffnungszeit am frühen Morgen bis zur Schließung am Abend ist der Sockel des marmorweißen Taj Mahal schwarz von Menschen. Die Absicht war deshalb, das Monument unmittelbar nach Einlass vom Stativ aus mit einer Mamiya RZ-Kamera zu fotografieren. Ein Auszug aus dem Tagebuch.

12.12.2011 (Montag)

(…) Kurz vor Agra in dem Ort Sikandra das Akbar-Mausoleum besucht. Danach zum Office of the Superintending Archaeologist, Archaeological Survey of India, Agra Circle, 22 The Mall, Agra gefahren, das Genehmigungen für Fotos des Taj Mahal mit Stativ ausstellen soll.

Man soll eine »Application« auf einem leeren Blatt Papier in eigenen Worten erstellen. Genehmigung für 13./14.12. kann dann am nächsten Tag ab 10 Uhr abgeholt werden. (…)

13.12.2011 (Dienstag)

(…) Am Vormittag zum Office of the Superintending Archaeologist gefahren. Gewartet, kein Zuständiger da, weiter gefahren zum Roten Fort. (…)

Danach erneut zum Archäologie-Büro gefahren und innerhalb kurzer Zeit die Fotografiererlaubnis bekommen. (…)

14.12.2011 (Mittwoch)

Morgens um 5 Uhr aufgestanden, gefrühstückt und um 6 Uhr am Ticketschalter am Westtor des Taj Mahal angestanden. Danach in der Schlange am Westtor gestanden, Einlass ca. 7 Uhr.

Manuelle Kontrolle des Fotorucksacks am Eingang, Kontrolleur will noch seinen Chef wegen der Stativgenehmigung holen. Nach einigen Diskussionen und Verlust von wertvoller Zeit hineingegangen und sofort am Fotopunkt platziert. In Abständen Bilder ausgelöst bis Velvia-Magazin streikt und Spiegel hochgeklappt bleibt (wahrscheinlich zu kalt für Batterie).

Fotografieren mit Stativ unterhalb der Plattform verboten, also Stativ abgegeben und bis 13 Uhr vor allem Menschen und Situationen fotografiert. (…)

10.01.2015 - Relaunch Website

Fast vierzehn Jahre, nachdem die Internetseite www.zerback.de online gegangen ist, gibt es das erste umfassende Relaunch im neuen Gewand und mit neuen Inhalten. Hinzugekommen sind beispielsweise das Projekt Formationes in der Galerie sowie die neuesten Publikationen im Menü TEXTE.

Die Serie Contemplationes ist übrigens direkt erreichbar unter www.contemplationes.de, gleichsam das Kernprojekt von Rainer Zerback und mittlerweile so etwas wie die Marke seiner Fotografie.